Meditationsanleitung für Anfänger – Schritt für Schritt meditieren lernen
Du möchtest meditieren lernen und suchst eine einfache Anleitung? Diese Meditationsanleitung für Anfänger zeigt dir die wichtigsten Grundlagen, damit du sofort starten kannst. Sie ersetzt keinen Kurs, gibt dir aber die wesentlichen Tipps für deine tägliche Praxis.

Dein Meditationsplatz einrichten


Ein guter Meditationsplatz ist ein ruhiges Plätzchen, das wenig Ablenkung bietet und das Dir gefällt. Halte ihn sauber und rein, und vergesse nicht, dass er Deine spirituelle Tankstelle ist. Falls Du ein Foto eines Meditationsmeisters hast, stelle es auf Deinen Meditationsschrein und meditiere auf ihn.
Sitzhaltung und Atem


Freude im Herzen spüren – Sei ein Kind


Ein fünfjähriges Kind lebt im Herzen. Sein Verstand ist noch nicht vollständig entwickelt. Wenn Du während der Meditation in Deinem Herzen bleiben kannst, wirst Du eine Art der inneren Sehnsucht verspüren. Diese innere Sehnsucht – das innere Streben genannt – ist das Geheimnis der Meditation.
Regelmäßigkeit ist entscheidend


Morgens ist Dein Verstand noch träge und wird Dich in der Meditation weniger stören. Abends wirst Du inneren Frieden tanken und wirst danach gut schlafen können. Meditiere regelmäßig, am besten immer zur gleichen Uhrzeit – so wird Meditation zu einer festen Gewohnheit.


Stoppe Deine Gedanken – Meditationsanleitung für Anfänger
Hast Du je versucht gedankenlos zu sein? Wenn ja, dann weißt Du, wie schwierig das sein kann. Aber mach Dir keine Sorgen. Es gibt ein Hilfsmittel, dass „Gefühle“ heißt und das Ganze kinderleicht macht. Das Entscheidende ist dabei, dass Du versuchst, sehr intensiv zu fühlen, was Du in diesem Moment erlebst.
Nehmen wir als Beispiel unser Atem. Wenn Du Deinem Atem keine Achtsamkeit schenkst, dann strömt er mechanisch weiter hinaus und hinein, und Du bist mit Deinen Gedanken irgendwo in dieser Welt.
Wenn Du Dich gezielt auf Deinen Atem konzentrierst, dann bist Du zuerst gedanklich dabei, aber ziemlich schnell schweifen Deine Gedanken wieder ab.
Setzt Du jedoch Deine Gefühle ein und versuchst intensiv zu fühlen, wie Dein Atem hinein- und hinausströmt, dann wird sich Dein Verstand damit beschäftigen, was Du erlebst und Du wirst für eine längere Zeit im Hier und Jetzt sein.
Willst Du die Gedankenlosigkeit erleben und gedankenlos sein, dann gehe aus Deinem Verstand heraus und trete in Dein Herz hinein.
Im folgenden Video erklärt Sri Chinmoy, was Savikalpa und Nirvikalpa Samadhis sind und führt sie vor.
Singe mantrische Lieder
Das Singen von Mantren verstärkt deine Meditation und öffnet dein Herz. In unseren Kursen erfährst du mehr über die Wirkung und wie du Mantras richtig einsetzt. Erste Beispiele findest du unter Mantrasingen und Meditation & Gebet. Es würde den Rahmen dieser Meditationsanleitung sprengen, wenn wir es hier erklären würden.



Gemeinsam meditieren


Alleine zu üben ist wichtig, doch eine Meditationsgruppe gibt dir zusätzliche Inspiration und Motivation. Der Austausch mit Gleichgesinnten vertieft deine Praxis und hilft dir, auch in schwierigen Phasen dranzubleiben.
Nach der Meditation
Nimm dir Zeit, bevor du wieder in den Alltag gehst. Höre meditative Musik, singe ein Mantra oder lies ein spirituelles Buch. So vertiefst du die Wirkung deiner Meditation und nimmst die innere Ruhe mit in den Tag.
Ein Meditationslehrer als Begleiter
Eine Meditationsanleitung ist viel wert. Sie kann aber einen erfahrenen Meditationslehrer nicht ersetzen. Nichts kann Dich so schnell in der Meditation voranbringen, wie die stille Lehre Deines Meditationslehrers. Du kannst Dich sehr glücklich schätzen, wenn Du einen Meditationslehrer hast, der fähig ist, Dich in der Stille und ohne Worte zu lehren. Welche Merkmale kennzeichnen so einen Lehrer und worauf Du achten solltest, falls Du Dich nach einem Meditationslehrer umschaust, werden wir Dir in unserem kostenlosen Meditationskurs erzählen.
Im folgenden kurzen Video erklärt Meditationslehrer Sri Chinmoy einem Anfänger, wie er mit dem Meditieren beginnen kann.