Meditation

In unserer Geselschaft gilt Meditaiton als etwas Mysteriöses und Schwieriges. Sie ist aber weder mysteriös noch schwierig. Wenn wir meditieren, wir machen nichts anderes, als uns in einen entspannten Zustand zu begeben und still in uns hineinlauschen.

Meditation ist ein Zustand der inneren Stille, wo wir im vollkommenen Einklang mit allem um uns herum sind. In der Meditation streben wir einen Zustand der Gedankenlosikeit an. Um diesen Zustand zu erlangen, muss der Verstand ruhig und still gemacht werden, so dass keine störende Gedanken auftauchen. Wenn unser Verstand frei von Gedanken ist, dann wird er mit innerem Frieden, unendlichem Licht und unendlicher Glückseligkeit gefüllt.

 

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In diesem kurzen Video erklärt Meditationsmeister Sri Chinmoy, wie wir mit der Meditation beginnen und unseren Verstand zur Ruhe brinngen können.

Quelle: SriChinmoy.tv oder Vimeo

Mit Meditation beginnen

Wenn du ein absoluter Anfänger bist, am besten ist es, du meldest dich für einen Meditationskurs an. Dort wirst du erklärt bekommen, was Meditation ist und wie man meditiert und vor allem, du wirst eine Anleitung zur Meditation bekommen. So bist du sicher, dass du beim Meditieren alles richtig machst. Du wirst auch Leute kennenlernen, die diese Art der Meditation praktizieren. Wenn du dich in deren Gesellschaft wohl fühlst, ist das schon ein Zeichen dafür, dass diese Meditationsart eventuell auch für dich in Frage kommen könnte.

Wenn du kein Meditationskurs belegen möchtest, fange bitte an, Meditationsbücher zu lesen. Dort wirst du finden, was Meditation ist und wie man meditiert. Suche dir eine Meditationsübung aus, und praktiziere sie jeden Tag. Wenn du diese Übung richtig und regelmäßig ausübst, wirst du innerhalb von 2 Wochen feststellen können, ob diese Meditationsübung bei dir wirkt. Wenn du keine Wirkung feststellen kannst, entweder ist diese Art der Meditation nicht die Richtige für dich oder du hast sie nicht richtig ausgeübt. Deswegen such dir eine Meditationsgruppe aus, wo du eine Meditationsanleitung bekommen wirst. Es ist viel einfacher in einer Meditationsgruppe zu meditieren, als alleine zuhause.

Die richtige Meditationsübung

Im Grunde genommen jede Meditationsübung hilft uns bewusster zu werden. Es ist nicht so sehr von Bedeutung, welche Art von Meditation du lernst oder ausübst. Viel wichtiger ist es, dass du dich für eine Art der Meditation entscheidest und diese regelmäßig praktizierst. Meditation verlangt Disziplin – das ist nicht anders als Klavier spielen zu lernen. Da genügt es nicht, gelegentlich ein paar Minuten am Tag zu üben. Wenn du wirklich daran interessiert bist Meditation zu erlernen, dann brauchst du Geduld und regelmäßiges Üben.

Suche dir also eine Art von Meditation heraus, die dir zusagt, und praktiziere sie. Meditiere täglich, wenn möglich auch einmal wöchentlich im Rahmen einer Meditationsgruppe. Bei regelmäßigem Üben wirst du allmählich deine Konzentrationsfähigkeit entwickeln, und dich mit dem Konzentrationsobjekt völlig identifizieren können. Dann bist du bestens vorbereitet, um in die Meditation einzutauchen.

Wenn du ein absoluter Anfänger bist, am besten ist es mit einer einfacher Konzentrationsübung anzufangen. Als Konzentrationsobjekt kanst du eine Kerzenflamme oder deinen eigenen Atem benutzen. Hier findest du eine kurze Anleitung zu diesen Meditationsübungen oder  melde dich für einen unserer kostenlosen Meditationskurse an und wir erklären es dir Schritt für Schritt, wie man in die Meditation hineinkommt.

Der richtige Meditationsweg

Jeder Meditationsweg hat seine Richtigkeit. Auf jedem Meditationsweg kann man etwas Spezielles lernen. Es ist nur die Frage, ob du diese Art der Lehre brauchst, die auf diesem Meditationsweg gelehrt wird.

Jeder spiritueller Sucher ist ein spirituelles Samenkorn, und jeder Meditationsweg ist ein fruchtbarer Boden. Wenn du auf einen Meditationsweg kommst, dann hoffst du dort spirituell wachsen und gedeihen zu können. Ob das geschehen wird, hängt es von den klimatischen Bedingungen ab, die auf diesem Meditationsweg herrschen. Jedes Samenkorn braucht bestimmte klimatischen Bedingungen, um wachsen zu können. Du wirst nur dann spirituell wachsen können, wenn für dich die richtigen klimatischen Bedingungen auf dem Meditationsweg gegeben sind. Finde deinen Meditationsweg.

Finde heraus, auf welchem Meditationsweg du bestens aufgehoben bist und wo du dich spirituell am besten entfalten kannst. Dazu musst du dich mit dem Meditationsweg auseinander setzen. Besuche Meditationskurse und treffe dich mit den Leuten, die diesen Meditationsweg gehen. Falls du mehr darüber erfahren möchtest, besuche einen unserer kostenlosen Meditationskurse.

Meditation und Entspannung

Entspannung ist absolut wichtig, wenn du Meditation erlernen willst. Wenn du angespannt bist, blockierst du das Fließen deiner Energie. Um deine innere Kraft anzuzapfen, musst du lernen loszulassen. Ein paar Minuten am Tag sind ausreichend, um deinem Körper und deinem Geist Gelegenheit zu geben, loszulassen und sich zu entspannen.

Du musst lernen deine Gedanken fließen zu lassen, ohne ihnen eine Bedeutung beizumessen. Wir alle haben Gedanken und unser Gedankenfluss fließt unaufhörlich. Manche Menschen haben überwiegend positiven, manche überwiegend negativen Gedanken. Die Glücklichen sind diejenigen, die in der Lage sind Anzahl deren Gedanken zu reduzieren – egal ob diese positiv oder negativ sind – , so dass deren Gedankenfluss ohne zerstörerische Kraft friedevoll fliesen kann – ohne ständig Hochwasser führen zu müssen.

Manche Menschen glauben, dass sie beim Meditieren völlig zu denken aufhören müssten. Das ist nicht richtig. Wir können in der Meditation verweilen, obwohl wir Gedanken haben. Wenn du jedoch das höchste Ziel in der Meditation anstrebst, wenn du die Erleuchtung erlangen willst, dann wirst du lernen müssen in einem Zustand der Gedankenlosigkeit zu verweilen. Wenn du in der Meditation nur Entspannung haben und Stress bewältigen willst, dann kannst du es erreichen, auch wenn du deine Gedanken nicht abschalten kannst. Lerne einfach die Anzahl deiner Gedanken zu reduzieren und du wirst glücklich sein. Mehr dazu kannst du in einem unserer kostenlosen Meditationskurse erfahren.

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In diesem kurzen TV-Interview spricht Meditaitnsmeister Sri Chinmoy über die Annahme eines Schülers.

Quelle: https://www.srichinmoy.tv/accepting-disciples/

Finde deinen Meditationslehrer

Wenn du Meditation wirklich erlernen willst, dann such dir bitte einen Meditaitonslehrer, der dich in die Kunst der Meditation einleiten wird. Du magst vielleicht denken, dass man Meditieren auch aus einem Buch lernen kann. Das ist sicherlich möglich, aber bis du aus dem Buch gelernt hast, wie man meditiert, werden viele, viele Jahre vergehen – falls du davor nicht aufgibst.

Meditation ohne einen Meditationslehrer zu erlernen, ist, wie ohne Klavierlehrer ein Pianist werden zu wollen. Der Lehrer wird dir Techniken beibringen, die dich sehr schnell voran bringen werden. Er wird dich korrigieren und anleiten. Ein wahrer Meditationslehrer lehrt Meditation in der Stille. Sein stiller Blick wird dich lehren, was Meditation ist und wie man meditiert. Diese Meditationstechnik ist Jenseits der Worte und wird in keinem Meditationsbuch zu finden sein. Nichts kann dich so schnell und effektiev Meditation lehren, wie der stille Blick eines Meditaitonslehrers. Er wird einfach auf dich meditieren und dich in die meditatieven Erfahrunen katapultieren – vorausgesetzt, du bist für die Lehre empfenglich und du hast einen guten Meditationslehrer. Einen Meditationslehrer zu haben, ist die größte Hilfe, die du in der Meditaiton haben kannst. Finde deinen Meditationslehrer.

Falls du darüber mehr erfahren möchtest, oder mehr über Meditaionsmeister Sri Chinmoy wissen möchtest, bist du in unserem kostenlosen Meditationskurs herzich willkommen.